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1. Ich zog aus dem Wohnheim im Neuenheimer Feld aus, als meine Freundin Julia ihr Auslandsjahr im Chile begann. Ohne sie wollte ich nicht im Wohnheim bleiben. Ich hatte Lust auf eine übersichtliche Wohngemeinschaft mit dauerhaften Kontakten. Die ständigen Partys im Heim konnte ich auch nicht mehr ertragen. Nach einer ziemlich zermürbenden Suche fand ich im Februar in Heidelberg-Eppelheim ein bezahlbares Zimmer. Meine Mitbewohner waren Katrin, Jutta und Martin. Katrin hatte Tiermedizin gelernt und schrieb nun an ihrer Doktorarbeit über die zoobedingten Knochenerkrankungen von Kamelen. Spannende Sache. Martin hatte einen noch aufregenderen Beruf: er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hygieneinstitut. Hatte was mit Tropenmedizin zu tun. Glaube ich. Jutta lernte ich nie richtig kennen. Sie war immer unterwegs, scheute beinahe den Kontakt. Als sie im Mai auszog, war ich nicht traurig. Für sie kam Marie in die WG. Studierte Kulturwissenschaft. Ein halbes Jahr lang sah ich Marie nicht richtig an. Aber das ist eine andere Geschichte. Wir machten viel zusammen, fuhren ins Tiergartenschwimmbad, saßen abends in der Küche auf der roten Couch, die Katrin mit in die WG gebracht hatte, oder auf dem Balkon und tranken Wein, quatschten. Katrin, Marie und Martin wurden zu meiner Familie, meinen Lebensrettern. Ohne sie wäre ich in meine alten Verhaltensmuster zurückgefallen, hätte mich verkrochen, ohne Kontakt zur Außenwelt, und früher oder später hätte ich mich wahrscheinlich mit einer Überdosis Schlaftabletten in die Badewanne gelegt und gehofft, den alten Hass auf mich selbst so zu stillen. Katrin hatte dünnes blondes Haar, eine hohe Stirn, spülte ungern ab und hielt nichts vom Putzen. Außerdem süßelte sie, so nannte es Julia. Süßeln, das war ein vollkommen druckloses Sprechen, leise und harmonisch, nahe am Flüstern und sehr kindlich. Katrin war, sagte ich zu Julia am Flughafen, keine Versuchung, keine Konkurrenz, nicht mein Typ. Aber Katrin hatte auch glatte, gebräunte Haut, einen runden Hintern, ein nettes Lächeln und große Brüste, die, wenn sie mit ihren kleinen, kurzen Schritten über den Flur unserer Wohnung ging, auf und ab wippten. Manchmal zog Katrin sehr weite Hemden an, nie trug sie einen BH. Ihre Titten schwangen immer frei unter dem Stoff. Katrin war, was ich als sexy im ureigensten Sinne bezeichnen würde. In jeder Bewegung lag etwas Animalisches. Ihr Lachen ließ die Augen funkeln, eine Handbewegung meinen Schwanz anschwellen. Durch die dünne Baumwolle ihrer Hemden bohrten sich feste Brustwarzen. Mit dem Frühling kam die Lust. Wenn Katrin manchmal in die Küche kam und mich von unten ansah, wollte ich ihr meine Lippen auf den Mund pressen, wollte diese großen Titten anfassen, ihre Hose aufknöpfen und den runden Hintern kneten. In einsamen Nächten auf der Matratze, die ohne Bettgestell auf dem Boden meines Zimmers lag, träumte ich von gesichtslosen Frauen, die sich vor mich knieten, und im Mai war auf einmal Katrin darunter. Mit Gesicht und aufgeknöpftem Hemd und erregten Brustwarzen. 2. Als wir an einem der ersten warmen Tage im Mai zum Baden ins Tiergartenschwimmbad fuhren, konnte ich endlich die ganze Pracht in einem roten Badeanzug bewundern. Schwitzend saßen wir in der Sonne auf einer kratzigen Decke, tranken Rotwein und aßen Käse, am Himmel stand eine viel zu heiße Sonne. Katrins Brüste waren groß und schwer, die Falte dazwischen war tief. Durch den Stoff des Badeanzugs schimmerten die dunklen Warzenhöfe. Wie sie wohl aussah, wenn sie sich hinkniete und ihre Titten beim Ficken wackelten? Wenn ich mich hinter sie kniete und ihr meinen Schwanz tief reinschob? Wie lagen die schweren Titten wohl in meinen Händen, wenn ich mich beim Ficken über sie beugte und nach unten griff? Im Schwimmbecken erst sackte meine Erektion in sich zusammen. Wir balgten im Wasser, spritzten uns albern nass. Ich hielt mit Mühe Abstand. Wenn sie hüpfte, wippten ihre Titten auf und ab, und mehr als einmal hoffte ich, sie würden aus dem Badeanzug rutschen. Jeder im Freibad hoffte das. Beim Herumalbern sah ich Katrin angestrengt in die Augen und nicht nur auf die Titten. Bevor wir am späten Nachmittag zurück fuhren, zog sich Katrin ein trockenes Hemd an. Ihre Achseln waren makellos rasiert. Gerade der Rücken, sonnengebräunt die Haut. Vielleicht bemerkte sie meinen Blick aus den Augenwinkeln nicht und ließ sich deshalb Zeit. Ich glaube aber, sie ließ sich Zeit, weil sie meinen Blick bemerkte. Ihre Brüste waren schwer und nett anzusehen. Die Nippel waren groß, rot und leicht erregt, die Höfe dunkel. Meiner italienischen Freundin Carla hatte ich zwei Jahre zuvor mehr als einmal meinen Schwanz zwischen die Brüste gelegt, sie hatte sie zusammengedrückt und mir einen Tittenfick gegeben. Oft hatte ich Carla dabei meinen Saft auf den Hals und das Kinn gespritzt, und Carla hatte es eklig genannt, aber sicher gefallen. So wie mir. Julias Brüste hatten eine schöne Form aber nicht die richtige Größe, um meinen Schwanz dazwischen zu begraben. Bei Katrin sah das bestimmt anders aus. Wir fuhren mit dem Rad zurück in die WG, setzten uns mit einer gut gekühlten Flasche Rosé auf den Balkon, redeten über nichts und gar nichts, das ziemlich wichtig war, wurden langsam betrunken, erzählten uns, wie gut wir es hätten, und ich starrte auf Katrins Titten unter dem Hemd. Sie trug Shorts dazu, aus denen die glatt rasierten Beine ragten wie gut geölte Lindenhölzer. Wieder trug Katrin keinen BH. Die Nippel bohrten sich durch den dünnen Stoff des Hemdes, und wenn sie sich vorbeugte, um nach der Weinflasche zu greifen, starrte ich gebannt in ihren Ausschnitt, wie das Kaninchen auf die Schlange. Wenn ich Katrin gewesen wäre, hätte ich stundenlang nur mit meinen Titten gespielt. Martin kam bald aus seinem Institut und setzte sich zu uns. Erleichtert richtete ich meinen Blick auf seinen dicken Bauch. Das kühlte mich ab. Spät am Abend verabschiedeten wir in unsere Zimmer. 3. Angetrunken und auf Pornoseiten im Internet surfend stellte mir vor, wie sich Katrin alleine in ihrem Zimmer auf ihr Bett setzte. Mein Schwanz erhob sich sofort. In meinem Zimmer war es dunkel, blasses Mondlicht sickerte herein, durch das offene Fenster wehte warme Frühlingsluft. Das Summen des Lüfters in meinem Computer wurde zum Rauschen einer warmen Sommerbrise, die durch Katrins Zimmer wehte. Vorsichtig schob sie ihr Hemd über die Schultern, knöpfte es weiter auf, bis der Ansatz ihrer Brüste sichtbar wurde. Die nackten Schultern glänzten im sanften Licht der Bettlampe. Der Vorhang vor dem Fenster bauschte sich auf. Katrins linke Hand glitt von oben in das Hemd, die Finger berührten erst die rechte Brustwarze, dann die linke, rieben sie. Katrin öffnete den Mund, leckte sich über die Lippen und schloss die Augen. Wovon träumte sie, wenn sie alleine war? Von welchem Mann? Von mir? Von einem Prinzen auf einem weißen Pferd? Mit der freien Hand knöpfte sie ihr Hemd ganz auf. Die Brüste drängten ins Freie. Beide Hände packten das feste Fleisch. Ich wichste meinen Schwanz heftiger, die Bilder auf dem Computermonitor verschwammen, wirbelten in einem verwirrenden Reigen. Katrin seufzte, ließ sich nach hinten in die Kissen fallen, zog die Beine an, hob den Po in die Luft. Hände streiften einen Slip herunter. Schwarzes Schamhaar wurde sichtbar, fiebrig suchende Finger glitten erst über große Brüste und aufgerichtete Nippel, dann zum Bauchnabel, an gespreizte Schenkel. Das Klatschen meiner Hand wurde schneller. Keuchend klickte ich mich durch die Bilder im Internet, auf der Suche nach Brüsten, die aussahen wie die von Katrin. Auf der Suche nach Titten, die beim Fick von hinten saftig und voll nach unten hingen, nach blonden Teenagern, die nicht genug Hände hatten, um ihre Lust zu befriedigen, nicht genug Finger, um sie sich in ihre Fotzen zu stecken. Katrins Hände spreizten ihre Beine weit, die Knie fielen zur Seite und gaben ihre erregte Scham frei. Feuchte Finger rieben sich dazwischen, zwei, drei Finger suchten nach dem Punkt. Katrin rieb sich stöhnend ihre Möse, stopfte sich einen weiteren Finger hinein. Ihre Hand klatschte nass zwischen ihren Schenkeln, immer wieder fuhren ihre Finger hinein und heraus, glänzend, zappelnd. Katrin schob sich die ganze Hand hinein, krümmte sich plötzlich im sprudelnden Orgasmus, zuckend, halb ohnmächtig. Ich spritzte atemlos ab bis fast zur Brust. Das heiße Sperma klatschte auf meinen Bauch, lief kitzelnd herab zum Nabel, bekam noch einmal Nachschub und sammelte sich in meinem Schamhaar. Keuchend sackte ich auf meinem Stuhl zusammen, fuhr den Rechner herunter und legte mich nackt ins Bett. Zum ersten Mal in diesem Jahr schlief ich ohne Pyjama. Der dünne Stoff der Bettdecke an meiner Haut erregte mich. Befriedigt freute ich mich auf die nächste Fantasie mit Katrin. 4. Als ich ein paar Tage später im Bad wichste und mich dabei im Spiegel betrachtete, stellte ich mir vor, wie sich Katrin mit allem befriedigte, was sich im Bad fand. Wenn ich Sie gewesen wäre – ich hätte alles ausprobiert. Als erstes fand ich das Fieberthermometer in ihrer Schublade. Das war eigentlich nur etwas für den Hintern, daher vermutete ich, dass sie nicht sehr häufig dazu griff. Mit einer Hand an meinem steifen Rohr wühlte ich mich durch die Schränke im Badezimmer. Ich war der letzte, der an diesem Tag ins Bad musste, und genoss die Zeit, die ich zum Duschen hatte. Die dünne Hülle für die Zahnbürste – zu klein. Der Griff der Haarbürste – zu scharfkantig. Aber ich konnte sehen, wie die schmale Deospraydose von Nivea zwischen ihren Schenkeln verschwand. Das Wasser perlte von ihrem Körper, während sie die Dose tief in die Möse schob. Mit geschlossenen Augen masturbierte sie, stöhnte, das Wasser prasselte auf ihre großen Brüste, dann beugte sie sich nach vorne und schob sich einen Finger tief in den Po. Ich hörte ihr Stöhnen bis in die Realität. Als Katrin zitternd unter der Dusche kam, spritzte ich meinen Saft ins Waschbecken. Es sah einfach geil aus. Am Nachmittag lief ich halbnackt durch die Wohnung, weil Katrin, Martin und Marie nicht zu Hause waren, als ich von der Uni kam. Der Mai wurde zu einer Hitzeschlacht. Die Temperaturen stiegen auf 30 Grad, und ich genoss die warme Luft. Mit einem Buch setzte ich mich auf den Balkon und steckte eine Hand in meine Shorts, während unten auf der Straße leicht bekleidete Mädchen den Sommer genossen. Gegen Abend kam Katrins Bekannter Nils zu Besuch und blieb über Nacht. Sie hatte viele Bekannte, liebte es, Beziehungen und Freundschaften zu pflegen. Auch Freundinnen aus Mannheim oder Husum oder Leipzig übernachteten später bei ihr. Ich konnte mir vorstellen, wie diese Pflege aussah. Der Nils - ein supernetter Typ, sagte sie, ein wahrer Freund, mit dem sie schon so viel unternommen hatte. Es war unwahrscheinlich, dass es in ihrem Zimmer nur um platonische Diskussionen über Freundschaft und Liebe ging. Katrin hatte sich hingekniet, dem Typen den Schwanz aus der Hose geholt und ihm erst mal einen geblasen, dessen war ich mir sicher. Dann hatte sie sich hingekniet und sich erst von hinten ficken lassen. Doch obwohl ich so unauffällig wie möglich an ihrer Tür stand und lauschte, bekam ich nicht mit, wie dieser Nils, als er bereits einmal abgespritzt hatte, meine blonde Mitbewohnerin, die so gerne süßelte und so unschuldig tat, wenn sie mit wippenden Titten in die Küche kam, in den Arsch fickte. Katrin liebte es, in den Arsch gefickt zu werden. Dabei ging sie auf alle Viere, streckte den Po in die Höhe, drückte die Knie weit auseinander und machte ein Hohlkreuz, damit sich die Pobacken öffneten und die feste Öffnung dahinter freigaben. Erst schob ihr dieser Nils einen Finger mit Gleitcreme tief in den Hintern, dann verrieb er den Rest auf seinem dicken Schwanz und drückte ihn dann langsam in Katrins Arsch. Bald klatschte sein Hintern gegen ihren Po, und ihre langen blonden Haare verdeckten das lustverzerrte Gesicht, die Titten wackelten unter ihr. Atemlos feuerte sie diesen Nils an, seinen Schwanz tiefer in ihren Hintern zu schieben. Dabei rieb sie sich die Möse. Dieser Nils kniete sich über meine Mitbewohnerin, knetete die Titten der blonden Katrin, die mich so oft von unten anlächelte und mir einen guten Morgen wünschte, und fickte sie in den Arsch. Und schließlich kam sie zuckend. Dieser Typ spritzte ihr seinen Saft tief in den Hintern, pumpte alles hinein, zähneknirschend, ächzend, packte Katrins Pobacken, griff nach ihren Titten, zuckte, seufzte. So war das. Ganz sicher. 5. Der Morgen kam, Nils ging. Als ich mittags in ihr Zimmer ging, um die Sache etwas zu beschleunigen, saß Katrin vor dem Rechner. Obwohl ich geklopft hatte, schien sie überrascht. Hektisch schloss sie das Fenster ihres Internetbrowsers, doch ich konnte noch sehen, dass sie auf einer Seite für Kontaktanzeigen gesurft hatte. „Hast du Lust auf Pasta?", fragte ich. Überraschung und Verlegenheit flackerten kurz in ihrem Blick, dann lächelte sie. „Gerne." Katrin lispelte leicht, wenn sie süßelte. Oder sie süßelte, weil sie leicht lispelte. Ich hatte von Katrin nie einen lauten Ton gehört, sie nie schreien hören. Wir unterhielten uns beim Essen über ihre Doktorarbeit, über meine Fernbeziehung zu Julia und über das Alleinsein. Wann würde Katrin nur endlich die Hüllen fallen lassen? Wir wussten beide, wie geil sie ständig war. Hatte Sie mir aus Respekt vor Julia noch nicht in die Hose gegriffen? Beim Essen, wenn wir alleine waren oder im Freibad? Oder wollte sie, dass ich den ersten Schritt machte? Katrin hatte sehr sinnliche Lippen. Mir wurde es an diesem Tag besonders bewusst. Wie sie aus ihrem Glas trank. Wie sie die Gabel in den Mund schob. Wie sie sich etwas Tomatensoße mit der Zunge aus dem Mundwinkel leckte. Und beinahe konnte ich ihren Blick auf mir spüren. Den lüsternen Blick, während sie von ihrem Zoo erzählte. Sie tat das beiläufig, denn unter dem Tisch, das war so sicher wie ich einen Steifen in der Hose hatte, warteten ihre Füße nur auf eine Berührung. Es lag nur an mir. Wenn ich Katrin das Zeichen gab, würde sie über mich herfallen. Sie wischte sich eine blonde Strähne aus dem Gesicht und lächelte. Gewiss war sie ganz scharf auf Sex. Jetzt. Und ich konnte nicht, weil ich meiner Freundin Treue geschworen hatte im Jahr unserer Trennung. Auch über einen Ozean hinweg. Dabei wollte ich jetzt und hier der blonden Katrin das Hemd vom Körper reißen und diese riesigen Titten anfassen. Nach dem Essen setzte ich mich an meinen Rechner und versuchte, Katrins Seite mit den Kontaktanzeigen wieder zu finden. Die leichteste Übung, hatte ich doch auf Katrins Monitor das Logo der Seite erkannt. Es war eine Subseite von RTL.de. Singles gesucht. Ich meldete mich bei dem Service mit meiner zweiten, anonymen E-Mailadresse an, erstellte ein fiktives, aber sehr attraktives Profil und ging auf die Suche. Diese jedoch würde nur erfolgreich sein, wenn sich Katrin ebenfalls angemeldet hatte. Ansonsten konnte ich nur mein Profil so verändern, dass sich meine Mitbewohnerin angesprochen fühlte. Ich suchte etwa eine halbe Stunde nach Frauen Mitte zwanzig in Baden-Württemberg. Die Trefferauswahl war recht übersichtlich. Nur vier Anzeigen. Schnuckimausi, 22, suchte geilen Ficker in Mannheim. Ich hielt das für eine gefälschte Anzeige. Die zweite hatte ein Foto von sich mitgeschickt. Schwarze Haare, dümmliches Lächeln, nicht Katrin. Bei Nummer drei mit dem Namen Bärchen99 schlug mein Herz plötzlich schneller. Zwar fehlte hier ein Foto, aber die Beschreibung stimmte: attraktive, tierliebe Studentin, 26 Jahre alt, unternehmungslustig und begeisterungsfähig, sucht Mann für alles, das ich bislang leider nur alleine gemacht habe. Ich war mir sicher, einen Volltreffer gelandet zu haben. Dennoch sah ich mir das vierte Profil an. Und obwohl die Beschreibung (suche netten Mann für nette Stunden) auch passen konnte, stimmte das Alter nicht. Der weibliche Single war über dreißig. Ich kannte keine Frau, die sich älter machte, um den richtigen Mann zu finden. Aufgeregt klickte ich auf Kontakt und schrieb Bärchen99 eine Mail. Mit wenigen Worten stelle ich mich vor (29, Soziologiestudent, 183 cm, mittellange, dunkelblonde Haare, schlank, humorvoll), schrieb, ich würde immer alleine ins Kino gehen mit mir selbst kuscheln, und fragte, was Bärchen99 denn alleine so machen würde. 6. Den Rest des Tages beschäftigte ich mich mit Lernen und sah immer wieder nach meinen Mails. Gegen Abend bekam ich endlich eine Antwort. Bärchen99 schrieb: „Vielen Dank für deine Nachricht. Habe so viele Antworten bekommen, dass ich erst jetzt dazu komme, dir zu schreiben. Schön, dass du dich nicht für meine Traummaße (grins) interessierst, sondern für das, was ich bislang nur alleine mache. Und beim Kuscheln triffst du genau den Punkt (werd rot). So ganz alleine bin ich beim Kuscheln nicht, aber bevor ich ins Detail gehe will ich mehr von dir wissen. Erzähl mir, was du so beim Kuscheln magst, und was nicht. Liebe Grüße, B." Ich musste grinsen. Es klang ein wenig nach Katrin, und ein wenig nach einer fremden Person. Aber war im Internet nicht jeder Mensch ein anderer? Ich schrieb sofort zurück. Und während ich schrieb, bekam ich eine mächtige Erektion. Was ich in die Mail schrieb war das, von dem ich annahm, dass es jede Frau hören wollte. Küsse in den Nacken, Streicheln der Oberschenkelinnenseiten, sanftes Reiben des Bauches, Umarmungen, Bisse ins Ohrläppchen. Um die Sache ein wenig voranzutreiben erwähnte ich auch das ausgiebige Spiel mit den Brustwarzen. Direkter wurde ich nicht. Und um sie etwas zu fordern, fragte ich, ob sie eigentlich wissen wollte, wie ich alleine mit mir kuschele, und um diese Frage zu beantworten, müsste sie mir erst erklären, wie ihr Satz ‚So ganz alleine bin ich beim Kuscheln nicht' gemeint war. Als Namen setzte ich ein einsames H für Hugluhuglu unter die Nachricht. Nachdem ich auf Senden geklickt hatte, ging ich in die Küche, weil ich Schritte und Stimmen im Flur hörte. Marie und Martin waren gerade nach Hause gekommen, erschöpft vom Tag. Auch Katrin kam dazu. Ich überlegte, ob ich eine Bemerkung machen sollte, doch ich ließ es bleiben. Zu offensichtlich, zu entlarvend. Erst musste ich sehen, wie weit sie die Sache treiben würde. Mein Brot musste ich mir mit niemandem teilen, Marie ihre Spinatsuppe schon. Martin und Katrin aßen die Suppe mit dem großen Löffel. Ich hielt mich an meinem Bier fest. Maries Haare waren länger geworden, Martins Bauch umfangreicher, und Katrins Titten schwangen wieder frei unter ihrem Hemd. Mehr Eindrücke blieben von diesem Essen nicht, als ich mich zum Lernen in mein Zimmer verabschiedete. 7. Als Katrin am nächsten Tag mit Martin und mir in der Küche saß, konnte ich in jedem ihrer Worte den lüsternen Unterton hören. Sie sagte Wissen, und ich verstand Wichsen, sie sprach von Tanz, ich verstand Schwanz, sie redeten vom Ticken, ich hörte Ficken. Als sie von Analyse sprach, war klar, warum sie das Wort so seltsam betonte. Und die sechs Kamele im Zoo waren eigentlich sieben, aber so konnte sie aus der Sechs das Wort Sex machen und mir zu verstehen geben, dass sie nur an das Eine dachte. Imposant, hinten, bücken, spritzen, kommen, banal – keines der Worte konnte sie mehr ohne Hintergedanken aussprechen. Und wie sie so vor mir saß, in der Küche, mit ihrem weiten Hemd und der engen Hose, stellte ich mir vor, wie sie sich den Rücken liegend den Kopf in den Nacken legte und ich ihr meinen Schwanz ganz tief in den Mund schob. Und dann spritzte ich Katrin meinen Saft auf die herausgestreckte Zunge. Wir belauerten uns. Katrin wollte Sex, das war mir klar. Und vielleicht wusste sie insgeheim schon, dass ich hugluhuglu war. Der vorläufige Höhepunkt ihrer Provokation kam am nächsten Morgen. Da lief sie nur mit einem Handtuch bekleidet vom Bad quer durch die Wohnung zu ihrem Zimmer. Ihre nackten, glatt rasierten Beine schauten unter dem Handtuch hervor, die blonden Haare hinten nass über ihre Schultern. Bevor sie in ihrem Zimmer verschwand, warf sie mir Blicke zu, denen nicht einmal ein Eunuch hätte widerstehen können.



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